Wissenswertes über UV Nagellack

UV-Lacke

Um seine Nägel zu verschönern, gibt es heutzutage viele Möglichkeiten: eine einfache Maniküre, eine normale Lackierung, Modellagen mit Gel oder Acryl und das Lackieren mit UV-Lack, was sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Was ist UV-Lack?

UV-Lack, auch UV-Polish genannt, ist ein Hybrid; eine Mischung zwischen UV-Gel und Nagellack. Er wird aufgetragen wie Nagellack, kann jedoch eine Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit wie Gel bieten. Das geschieht dadurch, dass er unter einer UV-Lampe gehärtet werden muss. Anders als bei einer Gelmodellage wird der Lack nur aufgepinselt und nicht modelliert, was die Handhabung leicht macht. Allerdings hat man hierbei nicht die Möglichkeit, die Gelnägel zu verlängern, man kann nur mit den Nägeln arbeiten, die vorhanden sind. Aus diesem Grund sollten die Nägel für eine UV-Lackierung nicht zu kurz oder beschädigt sein. Die Nägel werden durch den UV-Lack etwas verstärkt und geschützt, jedoch nicht so sehr, wie mit Gel oder Acryl. Ein anderer Vorteil ist aber, dass sich UV-Lack mit einer speziellen Remover-Flüssigkeit schnell entfernen lässt, was bei Gel oder Acryl nicht der Fall ist. UV-Polish ist etwas für diejenigen, die keine richtige Modellage möchten, aber gerne wochenlang mit schönen Nägeln glänzen wollen.

Wie funktioniert die Verarbeitung und wo finden UV Nägel häufig Anwendung?

Die Verarbeitung von UV-Lacken ist relativ einfach, so dass sie sich auch leicht zu Hause selber durchführen lässt. Der Nagellack ist sehr fest und eignet sich daher auch bei Berufen wo man häufig mit den Händen arbeitet oder bei Festen wie z. B. zur Hochzeit, wo die Gelnägel den ganzen Tag perfekt aussehen müssen. Hier bekommst Du schöne und natürliche Vorschläge für Hochzeitsnägel oder festliche Veranstaltungen » http://www.gelnaegel.net/hochzeit-nageldesign-hochzeitsnaegel.php

Die Anschaffungskosten halten sich ebenfalls im Rahmen: neben den gewünschten Lacken benötigt man nur eine UV-Lampe, Feilen und Buffer zur Vorbereitung der Nägel, einen Propusher zum Entfernen der Nagelhaut, sowie Cleaner und Zelletten. Wie eine Modellage wächst auch der UV-Lack heraus und sollte, je nach Wachstum, alle drei bis fünf Wochen erneuert werden. Zum Ablösen des alten Lacks benötigt man einen Remover oder reines Aceton, sowie Zelletten beziehungsweise Wattebäusche und Alufolie.

Die Vorbereitung

Die Vorbereitung der Nägel ist sehr wichtig, denn nur so kann der Lack optimal halten. Hierzu wird mit dem Propusher die Nagelhaut vorsichtig zurückgeschoben und kleine Reste von den Nagelplatten entfernt. Anschließend feilt man die Nägel in die gewünschte Form und mattiert sie mit Hilfe des Buffers an; so dass sie nicht mehr glänzen. Wichtig ist, dass man sie nicht stark befeilt, das schädigt die Nagelsubstanz. Auf die vorbereiteten Nägel darf nun keine Feuchtigkeit oder Fett gelangen, denn dies beeinträchtigt die Haltbarkeit.

Nun werden die Lackschichten aufgetragen, wobei darauf zu achten ist, dass man nicht zu nah an die Nagelränder gelangt, was zum Ablösen des Material führt. Läuft doch etwas UV-Lack in die Ränder, entfernt man ihn mit einem Rosenholzstäbchen oder ähnlichem, bevor man aushärtet. Als erste Schicht wird nun der Baselack aufgetragen und in der UV-Lampe gehärtet. Danach folgen ein oder zwei Farbschichten, die man auch jeweils aushärten lässt. Die meisten Farben sollte man zwei Mal dünn auftragen, das sorgt für perfekte Farbergebnisse. Außerdem kann es passieren, dass zu dicke Schichten nicht richtig durchhärten und verschmieren oder sich lösen. Als letztes folgt der Toplack. Er versiegelt die Lackierung und sorgt für strahlenden Glanz. Die entstandene Schwitzschicht wird mit Cleaner und einer Zellette entfernt.

Für eine Frenchlackierung geht man genau so vor, nur dass man statt der kompletten Farbschicht lediglich die Nagelspitzen lackiert. Zum Abschluss gibt man etwas Nagelöl auf eine Zellette und poliert damit die Nägel, was ihnen zu noch mehr Glanz verhilft und zudem die Nagelhaut pflegt.

Das Ablösen von UV-Lacken ist ebenfalls nicht schwierig. Hierzu wird zunächst die oberste Schicht der Lackierung mit einer Feile aufgeraut. Danach gibt man etwas Remover-Flüssigkeit oder reines Aceton auf eine Zellette oder ein Stück Wattebausch, legt es auf den jeweiligen Nagel und umwickelt ihn fest mit Alufolie. Sind alle Nägel eingepackt, wartet man etwa 15 bis 20 Minuten und entfernt dann die Alufolie samt Zelletten. Der UV-Lack hat sich nun angelöst, so dass er sich mit Hilfe von einem Rosenholzstäbchen leicht von den Nägel herunterschaben lässt. Der Remover oder das Aceton können die Haut austrocknen, weshalb man im Anschluss die Nägel und Haut gut eincremen oder -ölen sollte. Möchte man direkt wieder eine neue Lackierung auftragen, entfällt dieser Schritt und man beginnt vor vorn mit dem Vorbereiten der Nägel.

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